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Der Yeti


Im Nordosten von Bhutan ist eine Region, in der Nomaden leben, die Brokpas. Sie sind stolze ungewöhnliche Leute. Viele der Geschichten, die sich um dieses Volk ranken, handeln vom Yeti, den sie Mirgoe nennen. Für die Brokpas ist der Yeti so real wie die Berge. Yetis gelten als nydag shidag, oder Beschützer einer bestimmten Region. Werden sie irgendwo gesichtet, gilt das oft als ominöses Omen, als Vorbote von Krankheit, Naturkatastrophen oder sogar des Todes.

Man sagt, die Fußabdrücke des Mirgoes ähneln jenen der Menschen, nur viel größer seien sie. Die Brokpas von Merak und Sakteng schwören, dass die Füße des Yeti umgedreht sind, dass also die Zehen nach hinten und die Fersen nach vorne zeigen. Das erklärt auch, warum es nie gelungen ist, einen Yeti zu fangen. - Immer flüchtet er - ein hämisches Grinsen im Gesicht - in die entgegengesetzte Richtung, die seine Jäger vermuten.

Begegnungen mit Mirgoes sind selten, aber immer möglich. Und die Kinder der Brokpas werden auf solche Begegnungen vorbereitet. Ein Mensch muss sich ehrfürchtig zu Boden werfen und ruhig und still verharren. Niemals darf man ihn herausfordern oder sich respektlos zeigen. Dann wird er stets Beschützer der Menschen sein.

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